Die All-on-Four-Implantatbehandlung ist eine der bevorzugten Methoden für festsitzenden Zahnersatz bei vollständig zahnlosen Kiefern, besonders wenn im hinteren Bereich Knochendefizite bestehen. Bei dieser Methode wird eine festsitzende Prothese auf vier Implantaten befestigt, sodass der Patient in kurzer Zeit wieder feste Zähne erhält.
Eine genaue Lebensdauer lässt sich nicht festlegen, jedoch gelten Erneuerungen oder Anpassungen nach 15–20 Jahren als normal. Mit guter Pflege und regelmäßigen Kontrollen kann die Lebensdauer jedoch deutlich länger sein. Da Implantate aus Titan bestehen, können sie theoretisch sehr lange halten. Entscheidend ist die richtige Nutzung der Prothese sowie die Erhaltung der Knochen- und Zahnfleischgesundheit. Vernachlässigte Hygiene, fehlende Kontrollen sowie Rauchen oder Alkoholkonsum können die Lebensdauer verkürzen.
Daher lässt sich keine genaue Zahl nennen. Die Lebensdauer ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt von der Mundhygiene, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der Regelmäßigkeit der Kontrollen ab.
Welche Faktoren beeinflussen die Lebensdauer von All-on-Four-Implantaten?
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Knochen- und Zahnfleischgesundheit: Ein gesunder und ausreichender Knochen ist für die Stabilität der Implantate entscheidend. Unbehandelte Knochenschwund verkürzt die Lebensdauer. Ungesundes Zahnfleisch kann Entzündungen verursachen.
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Mundhygiene: Unzureichendes Putzen, kein Einsatz von Mundduschen oder Interdentalreinigern sowie fehlende 6-Monats-Kontrollen führen zu Bakterienansammlungen und Periimplantitis.
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Allgemeine Gesundheit: Unkontrollierter Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem erhöhen das Komplikationsrisiko.
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Behandlungsplanung und chirurgische Technik: Richtige Implantatpositionierung, qualitativ hochwertige Materialien und Erfahrung des Zahnarztes beeinflussen die Langzeitstabilität.
Wie wirken sich Rauchen und Alkohol auf die Lebensdauer aus?
Rauchen verschlechtert die Durchblutung rund um das Implantat, verlangsamt die Heilung und beeinträchtigt die Osseointegration. Raucher haben ein 2–3-mal höheres Risiko für Implantatverlust.
Alkohol beeinflusst den Knochenstoffwechsel negativ und schwächt das Immunsystem, was die Lebensdauer der Implantate reduzieren kann.
Bestimmt das verwendete Material die Lebensdauer?
Implantate bestehen meist aus reinem Titan, das sehr biokompatibel und langlebig ist. Das Material selbst begrenzt selten die Lebensdauer. Die Qualität des Implantats, seine Oberfläche und die Marke spielen jedoch eine große Rolle.
Der prothetische Teil kann sich im Laufe der Zeit abnutzen. Acrylprothesen können leichter brechen oder sich abnutzen, während Zirkonprothesen langlebiger sind.
Wie wichtig sind regelmäßige Kontrollen nach einer All-on-Four-Behandlung?
Regelmäßige Kontrollen sind entscheidend für den langfristigen Erfolg. Im ersten Jahr werden Kontrollen alle 3–6 Monate empfohlen, danach mindestens einmal jährlich.
Dabei werden Zahnfleischgesundheit, Implantatstabilität und der Sitz der Prothese überprüft. Früh erkannte Probleme lassen sich leicht beheben.
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